Botswana Safari

Botswana, der dünn besiedelte Binnenstaat im südlichen Afrika, eignet sich hervorragend für den Safari-Tourismus. Die Halbwüste Kalahari, mit ihren Salzpfannen und Salzseen, bildet einen reizvollen Kontrast zu der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt des Okavango-Deltas.

Das Land ist politisch stabil und zählt zu den sichersten Reisezielen Afrikas. Für die Einreise wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio werden empfohlen. Wer ausgedehnte Safaris plant, sollte sich auch gegen Tollwut impfen lassen und besonders bei Reisen in das Okavango-Delta vor Mücken schützen.

Die Nationalparks Botswanas verfügen größtenteils über eine geringe Infrastruktur. Meist mangelt es an festen Unterkünften und es muss auf Campingplätze ausgewichen werden. Als beste Reisezeit für eine Safari gelten die Monate September und Oktober. Dann sorgt der Frühling auf der Südhalbkugel für angenehme Temperaturen um 28 Grad. Auch die Tiere lassen sich an den Wasserlöchern gut beobachten. Zwischen November und Februar herrscht Regenzeit, besonders das Okavango-Delta ist dann zum Großteil unpassierbar.

Die Höhepunkte einer Safari in Botswana

Im Nordwesten des Landes bildet der Okavango das größte Binnendelta der Welt. Das 20 000 Quadratkilometer große Areal gilt zugleich als tierreichstes Feuchtgebiet Afrikas. In vier unterschiedlichen Vegetationszonen sind mehr als 400 Vogelarten und 1 300 Pflanzengattungen heimisch. Neben Nilpferden und Krokodilen lassen sich in der Trockenzeit auch Gnus, Büffel und Elefanten beobachten. Safaris werden meist auf dem Wasserweg angeboten und direkt an den luxuriösen Unterkünften des Parks gestartet.

Auf einer Seehöhe von 900 Metern erstreckt sich am nordöstlichen Ende der Kalahari der Makgadikgadi-Pans Nationalpark, welcher nur durch eine Straße vom Nxai-Pan-Nationalpark getrennt ist. Das Landschaftsbild prägen Salzpfannen, Grasland, Palm-Wälder und Baobabs-Bäume. Giraffen, Löwen, Schakale oder Springböcke können auf ihren Wanderungen zwischen dem Okavango-Delta und Simbabwe beobachtet werden. Der Park verfügt lediglich über unbefestigte Sandpisten und besitzt weder feste Unterkünfte noch Versorgungsmöglichkeiten.